Musik ist für mich...

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Peter Frey

Journalist

Ein Lied, das mich besonders berührt hat, ist »Land unter« von Herbert Grönemeyer. Da war erst nur diese Melodie mit ein paar Wortfetzen. Doch ich bin beides nicht mehr losgeworden. Mich hat beschäftigt, wovon Grönemeyer spricht - vom Kampf der Elemente, von der Angst des Menschen, im Sturm des Lebens verloren zu gehen, und von der Hoffnung auf einen, der Sicherheit und Geborgenheit gibt. Ich weiß nicht, ob Grönemeyer hier wirklich von Gott singt, aber für mich ist »Land unter« ein wunderbarer und sehr starker Ausdruck der Sehnsucht nach Glauben - verständlicher und ergreifender als manches Kirchenlied: »Der Wind steht schief, / die Luft aus Eis. / Die Möwen kreischen stur, / Elemente duellieren sich. / Du hältst mich auf Kurs, / hab keine Angst vor'm Untergehn. / Gischt schlägt ins Gesicht, / kämpf mich durch zum Horizont, / denn dort treff ich dich . « Text und Melodie: Herbert Grönemeyer (vom Album »Chaos«, 1993).


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Publikationsdatum dieser Seite: Dienstag, 20. Juni 2017 12:24