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Halleluja

Letzter Sonntag nach Epiphanias 2018

Britta Martini (Kirchenmusikerin, Berlin)

Halelu – jah, Lobt Gott, lesen wir in vielen Psalmen. Für die Ausführung des Hallelujas im Gottesdienst gibt es viele Möglichkeiten. Der Chor kann eine der zahlreichen Halleluja-Bearbeitungen singen. Im Evangelischen Gesangbuch stehen sieben verschiedene Halleluja-Gesänge neben weiteren Liedern und Kanons, die zum Lob Gottes aufrufen und Halleluja-Rufe enthalten. Besonders die Osterlieder sind Halleluja-Lieder; ihr Jubel bricht das Schweigen der siebenwöchigen Fastenzeit. Halleluja-Gesänge sind beides: Lobpreis und Aufruf dazu.

Der mit dem Halleluja verbundene Vers, der mit jedem Sonntag wechselt, kann gesprochen, aber auch gesungen werden – vom Kantor, vom Chor, manchmal auch von der Gemeinde und dem Kinderchor. Zum Hallelujavers für den 5. Sonntag nach Epiphanias hat der Komponist Paul Ernst Ruppel einen vierstimmigen Kanon geschrieben (EG 339). Der lässt sich mit unterschiedlichen Hallelujagesängen verbinden. Auch für Hallelujas und Hallelujaverse gilt: Singet dem Herrn ein neues Lied!

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Die Autorin der wöchentlichen Kolumne ist Kirchenmusikdirektorin in Berlin und als Studienleiterin für die kirchenmusikalische Aus- und Fortbildung in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) zuständig. Die Texte sind auch in "Die Kirche" erschienen (Evangelische Wochenzeitung der EKBO).




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Publikationsdatum dieser Seite: Dienstag, 23. Januar 2018 14:47