Kolumne

zurück

Kolumne

Dreifacher Advent

3. Advent 2018

Britta Martini (Kirchenmusikerin, Berlin)

Mit dem dreifachen Advent sind drei Formen der Ankunft Jesu gemeint: Er kam, er kommt, er wird kommen. Das wird ganz deutlich im Adventslied „Gottes Sohn ist kommen“ (EG 5). Die erste Strophe berichtet von Jesu Ankunft in der Vergangenheit und ihrem Nutzen für uns. Schon in der zweiten Strophe wird Jesu Ankunft ins Heute gepredigt, und Strophe sieben singt von der noch ausstehenden Wiederkunft Jesu. Diesen drei Ankunftszeiten lassen sich drei Ankunftsformen zuordnen: Jesus ist geboren und Mensch geworden; Jesus kommt auch heute noch, geistlich, in unser Herz; Jesus wird wiederkommen in die Welt, zum Gericht.

Je nachdem, welcher Aspekt des „adventus Christi“ im Vordergrund steht, dominiert in den Adventsliedern entweder das (vor-) weihnachtliche Motiv – die Erwartung seiner Menschwerdung, die Geschichte der Geburt Jesu; oder eher die geistliche Betrachtung; oder der endzeitliche Gedanke und damit verbunden die Buße, die der Adventszeit das violett, die liturgische Farbe der Buße und des Gebets, zuweist.

Archiv

Die Autorin der wöchentlichen Kolumne ist Kirchenmusikdirektorin in Berlin und als Studienleiterin für die kirchenmusikalische Aus- und Fortbildung in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) zuständig. Die Texte sind auch in "Die Kirche" erschienen (Evangelische Wochenzeitung der EKBO).




Copyright Evangelische Kirche in Deutschland2018 | Datenschutz | Impressum | Sitemap
Publikationsdatum dieser Seite: Dienstag, 23. Januar 2018 14:47