Kolumne

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Gloria in excelsis Deo

Ostern 2018

Britta Martini (Kirchenmusikerin, Berlin)

Am Gründonnerstag und dann im Ostergottesdienst singen wir das seit Aschermittwoch verstummte „Ehre sei Gott in der Höhe“ wieder. Es handelt sich um den biblischen Lobgesang der Engel, den die Hirten auf dem Feld hören (Lk 2,14). Schon im 4. Jahrhundert wurde dieser Engelsgesang zum Bestandteil des Abendmahlsgottesdienstes, und er wurde dort mit einem weiteren preisenden Text, dem sogenannten „Laudamus“ – „Wir loben dich“ – gesungen. Das „Laudamus“ erklingt in unseren Gottesdiensten nur selten. Im Evangelischen Gesangbuch steht es unter der Nr. 180.1. Liturgischer Anlass für dieses „Große Gloria“ ist die Anwesenheit Christi in Geburt, Auferstehung und Abendmahl.

Mehrere festliche Melodien haben sich im Lauf der Zeit mit dem großen Gloria verbunden. Im Evangelischen Gesangbuch finden wir Gloria-Vertonungen aus der Reformationszeit und später.

Das Gloria mit Laudamus können Gemeinden mit Hilfe ihrer Chöre schnell kennenlernen. Und in den Strophen von „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ ist es auch enthalten.

Archiv

Die Autorin der wöchentlichen Kolumne ist Kirchenmusikdirektorin in Berlin und als Studienleiterin für die kirchenmusikalische Aus- und Fortbildung in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) zuständig. Die Texte sind auch in "Die Kirche" erschienen (Evangelische Wochenzeitung der EKBO).




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Publikationsdatum dieser Seite: Dienstag, 23. Januar 2018 14:47